Ansage: Glaubt nicht alles, was ihr hört

Als wir die „Ergebnisse“ eines großen Recherche-Verbundes zum Thema Milchkühe gelesen haben, sind wir schon ziemlich ungläubig gewesen. Grund genug für uns, diese „Ergebnisse“ aus fachlicher Sicht unter die Lupe zu nehmen. Wie immer im Internet gilt: Glaubt nicht alles, was ihr hört – auch wenn es von vermeintlich „guten“ Quellen kommt, solange man nicht mit den Fachleuten selbst gesprochen hat. Zum Glück wurden wir unten dem Beitrag verlinkt und Henriette konnte reagieren.

Stolz ein Landwirt zu sein

Letzte Woche hat Quarks eine Grafik bei Instagram gepostet, die Landwirte aufhorchen lies: Gerade einmal 2 Sektoren schaffen es, ihre gesetzlich vorgeschriebenen Klimaziele einzuhalten. Und 3x dürft ihr raten, wer seine Klima-Hausaufgaben gemacht hat… RICHTIG: Wir Landwirte – und deshalb ist auch KuhTuber Amos heute noch ein bisschen stolzer, ein Landwirt zu sein!

Darum setzen wir weniger Antibiotika ein

Seit vielen Jahren setzen wir Maßnahmen ein, um die Antibiotikaabgabe an unsere Kühe immer weiter zu reduzieren – mit Erfolg. Natürlich verabreichen wir kranken Tieren die wertvolle Medizin, aber eben nur dann, wenn es wirklich nötig ist. So tragen wir unseren Teil dazu bei, u. a. die Resistenzbildung und die Abgabe von den so wichtigen Reserveantibiotika zu minimieren. KuhTuber Helmut spricht mit seinem Tierarzt über die möglichen Maßnahmen, die jeder Milchviehbetrieb ganz einfach ergreifen kann.

Seuchenschutz

Mit schnell übertragbaren Krankheiten kennen wir uns ja nun mittlerweile bestens aus. Nicht nur bei uns Menschen gibt es gefährliche Erreger, auch bei Tieren können potentiell sehr gefährliche Krankheiten schnell den ganzen Betrieb verseuchen – mit den schlimmsten Konsequenzen für Tier und Mensch. Die gute Nachricht ist aber: Wir alle können was dagegen tun: Mit einfachen Mitteln und gesundem Menschenverstand. KuhTuber Amos sagt wie.

Hasskommentare – und unsere Antwort darauf

Immer wieder finden wir Hatekommentare unter unseren Videos – so auch wenn es um die künstliche Besamung von Kühen geht. Wir möchten an dieser Stelle ein paar Fakten und Erfahrungsberichte mit euch teilen, die auf der faktenorientierten Sicht eines Landwirten basieren und auf der emphatischen Sichtweise von Meike, einer Frau, die einen besonderen Beruf ausübt: Sie ist Tierkommunikatorin und spezialisiert auf die Kommunikation zwischen Mensch und Tier. Mit über 10 Jahren Erfahrung und unzähligen Erfolgsgeschichten im Umgang mit Tieren ist ihre Sichtweise dabei besonders interessant. Was empfinden die Kühe vor, während und nach der künstlichen Besamung und vor allem: Warum?

Mais dreschen

Normalerweise wird Mais ja gehäckselt und dann später in Form von Maissilage an die Kühe verfüttert. Aber aus dem stärkehaltigen Mais kann man nicht nur Grundfutter herstellen, sondern auch Kraftfutter – also sowas ähnliches wie Süßigkeiten für uns Menschen. Dazu wird der Mais gedroschen und zu Maismehl vermahlen. Wie das funktioniert, zeigt KuhTuber Dirk in seinem Video.

Wie verstehen wir unsere Kühe besser?

Zu wissen, wie es unseren Kühen geht, ist mit die wichtigste Aufgabe von uns Landwirten. Dabei ist unser geschultes Auge natürlich unerlässlich, aber wir bekommen auch digitale Hilfe. Wir haben euch schon mal smarte Ohrmarken und Halsbänder gezeigt – es gibt aber noch eine dritte Möglichkeit, die KuhTuber Amos auf seinem Betrieb im Einsatz hat, damit er seine Kühe besser verstehen kann.