Warum sollten Kühe nach dem Melken fressen?

Nach dem Melken ist die Hygiene bei den Kühen besonders wichtig. Deshalb wird, nachdem das Melkgeschirr abgenommen wurde, jede Zitze mit einem Pflegemittel „gedippt“. Dabei dringt die Bakterien-hemmende Flüssigkeit auch in den s. g. Strichkanal ein, also den Kanal, wo die Milch herauskommt. Warum es dennoch gut ist, wenn die Kühe nach dem Melken gleich zum Fressen und Saufen gehen, erklärt KuhTuber Helmut im Video.

Seuchenschutz

Mit schnell übertragbaren Krankheiten kennen wir uns ja nun mittlerweile bestens aus. Nicht nur bei uns Menschen gibt es gefährliche Erreger, auch bei Tieren können potentiell sehr gefährliche Krankheiten schnell den ganzen Betrieb verseuchen – mit den schlimmsten Konsequenzen für Tier und Mensch. Die gute Nachricht ist aber: Wir alle können was dagegen tun: Mit einfachen Mitteln und gesundem Menschenverstand. KuhTuber Amos sagt wie.

Gesundheitsprävention für die Weide

Bei unseren KuhTuberinnen Tanja und Maren kommen die Jungrinder über die Sommermonate raus auf die Weide. Weil die Flächen sehr naturbelassen sind, bieten diese natürlich einen guten Lebensraum für Insekten. Damit die kleinen Krabbeltiere die Kühe nicht zu sehr nerven, kann man die Tieren vor dem Weidegang behandeln. Wir zeigen euch, wie Tanja die Kühe behandelt und Maren sie zur Weide fährt. Für Genießer gibt’s am Ende noch was für die Ohren – also: Sound an!

Müll kann Kühe töten

Der Anlass für dieses Video ist ein trauriger. Wenn wir davon sprechen, dass Müll nicht in die Natur gehört, dann sagen wir das nicht ohne Grund. Jedem, der seinen Müll auf unsere Felder schmeißt, sollte bewusst sein, dass man mit diesem Verhalten Tierleben gefährden kann. Dass diese Gefahr nicht abstrakt, sondern ganz real ist, zeigt KuhTuberin Katha in ihrem heutigen Video. Eine hoch tragende Kuh hat einen Fremdkörper gefressen. Wenn dieser nicht magnetisch ist und auch schon tief in der Magenwand steckt, kann auch kein Käfigmagnet mehr helfen. Ob die Kuh und ihr ungeborenes Kalb es überleben? Schaut euch den Film an!

Alternative Therapie für Rinderflechte?

Besonders Kälber sind anfällig für eine bestimmte Hauterkrankung, die so genannte Rinderflechte. Diese ist nicht schmerzhaft, juckt die Kälber aber.
Neben dem Einsatz von klassischen Medikamenten, hat KuhTuber Amos von einer Berufskollegin über eine alternative Möglichkeit der Behandlung erfahren. Was er anstelle von Medikamenten einsetzt und ob dies Erfolg hat, seht ihr im Film.

Impfen – wichtig für Tier und Mensch

Rota- und Coronaviren sind bei Kälbern häufig für schwere Durchfallerkrankungen verantwortlich. Um das zu verhindern, kann es helfen die trächtigen Kühe zu impfen- durch die sogenannte Mutterschutzimpfung. Dabei bilden sich beim Muttertier Antikörper, die nach der Geburt über die Biestmilch – also das Kolostrum – an die Kälber weitergegeben werden und so für einen passiven Immunschutz sorgen. Das ist einer der Gründe, weshalb eine ausreichende Kolostrumversorgung für Kälber so wichtig ist und Impfungen hilfreich sein können. Amos erklärt in seinen Video, weshalb die Corona -Impfung beim Menschen ebenfalls wichtig für ihn und seinen Betrieb ist.

Euterentzündung – und jetzt?

Kühe werden natürlich auch mal krank- wichtig ist dann, wie unsere LandwirtInnen damit umgehen. KuhTuberin Anita hat eine Kuh bemerkt, die eine Auffälligkeit am Euter hat und zeigt, wie der richtige Weg ist, mit dieser möglichen Euterentzündung umzugehen: Erstmal eine Probe nehmen, um zu schauen, ob ein Antibiotikum wirklich sinnvoll ist, denn eine falsche Behandlung kostet nicht nur viel Geld, sie fördert auch die Bildung von Resistenzen. Darum werden antibiotische Behandlungen nicht leichtfertig verabreicht. Wie die Kuh anschließend behandelt wird und mit welcher einfachen Methode sie es geschafft haben, die Eutergesundheit der Kühe zu verbessern, zeigt sie uns in ihrem heutigen Film.

Was tun bei lahmenden Kühen?

Im Schnitt wiegt eine Kuh um die 650 kg. Da kann man sich vorstellen, dass die Klauen beim Laufen ganz schön belastet werden. In der Regel kommt daher alle 5-6 Monate der Klauenpfleger in den Stall, um eine Kuh-Pediküre zu machen. In der Zwischenzeit achten die Milchbauern mit ihrem geschulten Blick selbst auf ihre Tiere. So wie Kuhtuber Helmut, der in seiner Herde eine lahmende Kuh entdeckt hat und nun behandelt. Was genau die Kuh hat und wie die Behandlung verläuft, seht ihr im Film.

Coronaschutzimpfung für Kühe

Das, worauf wir solange warten müssen, gibt’s bei Kühen schon lange: eine Coronaschutzimpfung. Gut – man muss dazu sagen, dass die Impfung nicht gegen Sars-CoV-2 hilft, sondern gegen einen anderen Coronavirus-Stamm und darüber hinaus noch bei anderen Krankheiten. Das Interessante bei der Sache ist aber, dass die Kälber gar nicht selbst geimpft werden, sondern die Mütter. Das Geheimnis dahinter lüftet KuhTuberin Katrin.