Warum ich NICHT auf Bio umstelle

Immer wieder wird KuhTuber Amos gefragt, warum er seinen Betrieb nicht auf Bio umstellt. Seine Meinung: „Wenn man seinen Idealen folgt, ist das ganz schön – aber am Ende des Tages, müssen wir nun einmal Geld verdienen.“ Verdient man mit Bio also kein Geld, mit konventioneller Bewirtschaftung aber schon? Es ist, wie immer in der Landwirtschaft, nicht nur schwarz/weiß. Amos ordnet die Problematik ein und erklärt, warum er NICHT auf Bio umstellt.

Möglicher Skandal bei bei Abwässern – Gülle unschuldig!

Die Meldung im Spiegel, dass die Politik Grenzwertverschiebungen bei Abwässern in Erwägung zieht, damit Klärwerke wegen der Energiekrise belastete Abwässer in die Flüsse abgeben dürfen, lässt uns Landwirte aufhorchen. Seit Jahren halten wir uns an stark verschärfte Düngeverordnungen und schaffen es dennoch, die Grenzwerte einzuhalten. Da wirkt es schon seltsam, dass bei der Abwasserreinigung nun die Grenzwerte verschoben werden könnten, um das Abwasser weiterhin straffrei in die Flüsse einleiten zu dürfen – zumal die Flüsse aktuell nur sehr niedrige Pegelstände haben und die Konzentration daher umso höher ist. Um eins klarzustellen: Wir Landwirte wollen gar nicht, dass für uns Grenzwerte verschoben werden, sondern nur, dass nicht mit zweierlei Maß gemessen wird und ein seltsames Geschmäckle der Unfairness zurückbleibt. Was passiert ist und möglichweise passieren soll, fasst KuhTuber Amos zusammen.

Gerste wird regionales Kraftfutter

Unsere Milchbauern tun vieles, um ihren CO2-Fußabdruck immer weiter zu senken. Auch wenn wir im weltweiten Vergleich schon wirklich Spitze sind, so versuchen wir immer noch umweltfreundlicher Milch zu produzieren und verzichten dabei vielerorts bereits komplett auf Kraftfutter aus Übersee. So auch unsere KuhTuber Finn und Dirk, die nicht nur die Gerste selbst angebaut haben, sondern auch noch bei sich auf dem Hof mahlen lassen, um kein zusätzliches CO2 beim Transport zu imitieren. Ein tolles Beispiel für die Umwelt.

Wir müssen zeitweise zurück zum Öl

Der Satz „Wir müssen aus Sicherheitsgründen zurück zum Öl“ klingt wie aus der Zeit gefallen, ist aber leider bittere Realität für viele Molkereien. Politisch gefördert und mit recht guter Umweltbilanz wurde bei der Milchproduktion seit vielen Jahren auf Gas als Energieträger gesetzt. Doch die Angst ist groß durch Gaseinsparungen die Produktion einstellen zu müssen – mit verheerenden Folgen für die Lebensmittelversorgung, die Landwirte und die nachgelagerten Bereiche und letztlich natürlich auch für die Kühe. Ob die technische Rückkehr zum Öl noch rechtzeitig vor einem drohenden Produktionsstop kommt, weiß der Geschäftsführer einer niedersächsischen Molkereigenossenschaft Jörn Dwehus.

Wie wird Stroh gemacht?

Landwirtschaft und Nachhaltigkeit gehören einfach zusammen. Darum ist es klar, dass von der Gerste nicht nur das Korn geerntet wird, sondern die gesamte Pflanze verwertet wird. Aus den Halmen lässt sich super Stroh herstellen, das dann für die Kühe als Futter oder Einstreu benutzt werden kann. Ein nahezu perfekter Kreislauf, denn der Mist und die Gülle werden hinterher wieder aufs Feld gebracht, damit die neue Feldfrucht wachsen kann. So wird nichts verschwendet und wir konnten euch zeigen, wie Stroh gemacht wird.

Diese Erfahrung hat alles verändert

Gast-KuhTuberin Louisa hat Großes vor: Sie wird den Betrieb von ihren Eltern übernehmen – mit über 500 melkenden Kühen, mehr als 20 Mitarbeitern und einer Biogasanlage mit genügend Power für 3000 Haushalte. Obwohl die Begeisterung für Landwirtschaft in ihrer DNA verankert ist, war für sie nicht immer klar, ob sie wirklich Landwirtin werden will – bis zu dieser einen bestimmten Erfahrung, die alles verändert hat…

Nach der Geburt: Kalb zieht ins Iglu

Heute zeigen wir euch, was eine Milchkuh so alles frisst. Bei KuhTuberin Katrin landen seit Jahren nur noch gvo-freie und fast ausschließlich lokal und regional hergestellte Komponenten auf dem Futtertisch der Kühe. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel: Eine Win-Win-Situation für alle. Auf welche spezielle Art das Futter zusammengemischt wird und warum Wasser im Futter eine entscheidende Rolle spielt, seht ihr im Film.

EU-Subventionen für Landwirte oder etwas für uns alle?

Die Landwirte erhalten Geld von der EU. Und dann sieht man beispielsweise vielerorts brachliegende Äcker auf denen nichts passiert. Und dafür gibt’s auch noch Geld??? Ja, zu Recht! Aber die Landwirte tun mehr als viele wissen. Würden sie das nicht tun, wäre unser Landschaftsbild nicht mehr wieder zu erkennen. Unser My KuhTuber Helmut hat sich Expertenrat geholt und klärt auf!