Wofür brauchen wir Landwirtschaft?

Es ist unfassbar, was heute Morgen passiert ist: Krieg in Europa. Womit keiner gerechnet hat, wird plötzlich Realität. In Bezug auf die Landwirtschaft sehen wir nun innerhalb von 2 Jahren zum zweiten Mal, wie wichtig es ist, sich beim Thema Versorgungssicherheit mit hochwertigen Nahrungsmitteln nicht abhängig vom Ausland zu machen. KuhTuber Amos wirft die Frage in den Raum: Wofür brauchen wir unsere Landwirtschaft (noch)? Gibt es aus EURER Sicht Vorschläge, wofür wir die Landwirtschaft in Deutschland brauchen? Vielleicht zum Artenschutz? Zum Umweltschutz? Sagt es uns!

Erfolgsmodell Zukunftskommission

Im Sommer 2020 wurde die s.g. „Zukunftskommission Landwirtschaft“ ins Leben gerufen, die mit vielen Organisationen aus verschiedensten gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Bereichen einen Plan für die Zukunft der Landwirtschaft in Deutschland erarbeiten sollte. Anfang Juli wurden die Empfehlungen dann an Angela Merkel übergeben. Fest steht, dass unsere Landwirte mit der Umsetzung der kommenden Forderungen nicht alleine gelassen werden. KuhTuber Amos erklärt, warum es so wichtig ist, dass die ganze Gesellschaft mitzieht und die Landwirte nicht überfordert werden dürfen.

Wie entscheiden sich Verbraucher?

Die Themen Umwelt- und Naturschutz rücken immer weiter in den Mittelpunkt der Gesellschaft. Neben den gesetzlichen Vorgaben gibt es seit Jahren auch zahlreiche freiwillige Maßnahmen die umgesetzt werden. Aber wie verhält es sich, wenn wir durch unser Verhalten beim Umweltschutz mitbestimmen dürfen? Die Molkerei Ammerland hat dafür eine Aktion gestartet, bei der es darum ging, über das Teilen eines Beitrags die Größe einer anzusäenden Blühfläche mitzubestimmen. Auch unsere beiden KuhTuber Gerd und Stephan haben bei der Aktion mitgemacht und stellen ihre Fläche für die Aussaat einer Blühwiese zur Verfügung. Wie viele Quadratmeter Blühfläche zusammengekommen sind und was Stephan über die Aktion denkt, seht ihr im Film.

Wolfschutz: Wollen wir jetzt zu viel?

„Wir wollen mehr Tierwohl, wir wollen mehr regionale Produkte, wir wollen Kühe auf der Weide – wir wollen, wir wollen, wir wollen… und dann wollen wir noch den Wolf schützen. Wie soll das funktionieren?“ KuhTuber Amos hat da ein paar Fragen – vor allem an unsere Bundesumweltministerin Svenja Schulze. Welche Konsequenzen sich nämlich aus ihrer Aussage: „Wir müssen lernen, mit dem Wolf zu leben“ ergeben, zeigt Amos eindrücklich in seinem neuen Film – unsere wertvollen Kultur- und Naherholungsgebiete wären nicht mehr dieselben. Wollen wir das wirklich oder wollen wir in diesem Fall zu viel?

Überforderung vor Ort fördert den Import

Wir Verbraucher verlangen zu Recht die höchsten Standards bei Lebensmitteln und natürlich auch beim Tierwohl. Gut so! Unsere Landwirte halten sich dabei an immer höhere Auflagen, was natürlich auch mit höhren Kosten für die Betriebe und mit steigenden Preisen für die Verbraucher verbunden ist. Doch… die Preise für Lebensmittel steigen nicht und die Landwirte bekommen für immer mehr geleistete Arbeit immer weniger Geld. Der Teufelskreis beginnt. Das überfordert viele Betriebe und führt in letzter Konsequenz dazu, dass unsere kostbaren Lebensmittel aus Ländern importiert werden müssten, die sehr viel geringere Natur- und Umweltmaßnahmen haben, als wir. KuhTuber Amos drängt daher auf regionale Nachhaltigkeit der Landwirtschaft und hat einen Appell an die Verantwortlichen!

Rote Karte für Rabattschlachten

Morgen ist Valentinstag – ein Tag an dem man den liebsten besonders zeigen kann, wie gern man sie hat. Der Lebensmitteleinzelhandel hat seinen ganz eigenen Weg „den Liebsten“ zu zeigen, wie gern man sie hat. KuhTuber Helmut ist der Meinung, dass man den großen Rabattschlachten die rote Karte zeigen müsste und ruft auf, den Valentinstag für mehr Liebe zu regional erzeugten Lebensmitteln zu nutzen. Das können wir nur unterstützen!

Fakten über Agrarsubventionen

Es gibt viele gefühlte Wahrheiten über die Agrarsubventionen erst recht, wenn man nur die absoluten Zahlen nennt. Ein Vergleich der Zahlen aus dem Agrarbereich mit anderen Daten verdeutlicht die Relationen: KuhTuber Amos hat sich hingesetzt und gerechnet- mit stellenweise verblüffenden Ergebnissen. 1800€ bezahlt jeder Bundesbürger im Jahr für Arbeit und Soziales. Wie viel man im Vergleich hierzu für die Landwirtschaft bezahlt, ist kaum zu glauben!

Milchviehhaltung: Neuseeland im Vergleich zu Deutschland

„Das hatten wir noch nicht- ein MyKuhTuber, den ihr aus Niedersachsen kennt, berichtet aus Neuseeland. Wie es dazu kam, erklärt euch Kai. Und er zeigt gleichzeitig, dass die Milchviehhaltung dort unter ganz anderen Voraussetzungen stattfindet. Nehmt euch ruhig mal die Zeit und schaut euch das ganze Video an! Es sind wirklich zwei völlig verschiedene Welten! Teilt gerne mal eure Meinung dazu in den Kommentaren!