So einfach erkennt man die Grasqualität
Wie kann man erkennen, ob das Gras gut ist oder eben nicht? Klare Frage- drei überraschend praktische Antworten, die KuhTuber Amos im Film erklärt.
Wie kann man erkennen, ob das Gras gut ist oder eben nicht? Klare Frage- drei überraschend praktische Antworten, die KuhTuber Amos im Film erklärt.
In den letzten Wochen haben sich langsam alle Weiden gefüllt. Bei KuhTuber Helge sind ein paar extra schnelle Exemplare dabei! Und dann wird auch gleich mal wieder versucht den eigenen Rang in der Herde neu zu definieren. Immer wieder ein schönes Bild, dass wir euch nicht vorenthalten wollen.
Müll gehört NICHT auf die Felder!!! Wir haben schon viele Aufrufe dazu gehört- bei KuhTuber Gerd ist leider der konkrete Fall eingetreten, dass eine Kuh schwer erkrankt ist und anschließend eingeschläfert werden musste. Grund: Fremdkörper im Futter. Nehmt euren Müll bitte wieder mit nach Hause – da kommt er her- da gehört er hin! Durch achtloses Verhalten können Kühe sterben- macht euch das bewusst, bevor ihr euren Dosen achtlos in der Natur entsorgt. Es gibt keine Methode, diese beim Häckseln rauszufiltern, sie kommen unweigerlich zerkleinert und messerscharf ins Futter. Bitte helft uns dabei, diese Botschaft zu teilen und Kuhleben zu retten. Danke!!!
Die Dürre lässt uns einfach nicht los. Die Behebung der Folgeschäden aus dem letzten Jahr sind zeitraubend und kostenintensiv. Wer jedoch letztes Jahr schon die richtigen Maßnahmen getroffen hat, der hat vielleicht Glück und kann vernünftiges Gras ernten. Hat Amos die richtigen Entscheidungen getroffen oder sich doch verkalkuliert?
Ein kleines Experiment soll verdeutlichen, dass jede Pauschalisierung der „richtigen“ Düngung ihre Tücken hat! Auch wenn es vordergründig sinnvoll erscheint, das Thema „Dünung“ in feste Normen und Regeln zu gießen – so wenig funktioniert das in der Realität.
Wegen des letzten Dürre-Sommers sind die Futterressourcen vielerorts mehr als knapp. Darum ist es wichtiger denn je, dass mit dem noch vorhandenen Grundfutter optimal umgegangen wird. Die Grundlage dafür musste aber beim Silomachen im letztes Jahr gelegt werden, denn für eine gute Silage muss einiges beachtet werden, damit nichts aus Unachtsamkeit im Abfall landen muss.
Das Futter der Kühe wird in regelmäßigen Abständen analysiert und die Zusammensetzung neu bewertet, sodass ein gesundes Grundfutter auf dem Tisch landet. Warum liegen dann in vielen Kühställen weiße Blöcke – die Salzlecksteine und werden fleißig von den Kühen abgeschleckt. Reichen ihnen die Mineralien im Futter nicht aus? Die Lösung ist ganz einfach – KuhTuber Stephan weiß weshalb!
Gut, das klingt im ersten Moment komisch, aber es ist so! Wer später was ernten will, der muss natürlich alles für die Aussaat und damit für die spätere Ernte, vorbereiten. Dafür nimmt Kuhtuber Malte uns mit auf’s Feld und erklärt, wie er auf seinem Acker ein perfektes Saatbett vorbereitet. Natürlich mit Maschinenpower! Logisch 😉 So wird die Ernte optimal vorbereitet, auf dass das die Kühe wieder ordentlich schmackhaftes Futter auf den Tisch bekommen und das Wetter mitspielt.
Dürre und Gänseschäden bringen viele Landwirte in Ostfriesland in arge Bedrängnis. Bei KuhTuber Amos sind es 2.000.000 kg Futter, die alleine durch die Gänse fehlen und nun zugekauft werden müssen. Dazu kommen noch die Folgen der Dürre aus dem letzten Jahr- denn, auch wenn es jetzt viel regnet, das Defizit aus dem letzten Jahr ist noch nicht aufgefüllt. Daher denkt auch ab und an mal an die Landwirte, wenn ihr euch wieder Sonnenschein wünscht.
Jeder Landwirt beprobt seine Böden, damit er den perfekten Nährstoffbedarf ermitteln, und in Form von Dünger zuführen kann. Das ist ja bekannt.
Aber was sich in größeren Tiefen abspielt, ist nicht so sehr bekannt. Weil bei KuhTuberin Anita ein ganz besonderer Boden vorherrscht, sind jetzt sogar Studenten der Universität Hannover zu ihr gefahren, um sich dort die s.g. Fehnkultur anzuschauen. Interessante Einblicke in die Welt, die unter unseren Füßen ist, in der manches anders ist, als man denkt.
Wir fegen gerade die (virtuellen) Stallgassen – bald gibt’s hier wieder mehr zu sehen!