Möglicher Skandal bei bei Abwässern – Gülle unschuldig!

Die Meldung im Spiegel, dass die Politik Grenzwertverschiebungen bei Abwässern in Erwägung zieht, damit Klärwerke wegen der Energiekrise belastete Abwässer in die Flüsse abgeben dürfen, lässt uns Landwirte aufhorchen. Seit Jahren halten wir uns an stark verschärfte Düngeverordnungen und schaffen es dennoch, die Grenzwerte einzuhalten. Da wirkt es schon seltsam, dass bei der Abwasserreinigung nun die Grenzwerte verschoben werden könnten, um das Abwasser weiterhin straffrei in die Flüsse einleiten zu dürfen – zumal die Flüsse aktuell nur sehr niedrige Pegelstände haben und die Konzentration daher umso höher ist. Um eins klarzustellen: Wir Landwirte wollen gar nicht, dass für uns Grenzwerte verschoben werden, sondern nur, dass nicht mit zweierlei Maß gemessen wird und ein seltsames Geschmäckle der Unfairness zurückbleibt. Was passiert ist und möglichweise passieren soll, fasst KuhTuber Amos zusammen.

Ohne Gas sind die Regale leer

Es klingt wie eine Übertreibung, aber die Realität sieht so aus: Ohne Gas keine Milch, keine Butter, kein Joghurt. Die Gründe dafür sind vielfältig und betreffen bereits nach wenigen Tagen auch uns Verbraucher, denn Milch und die daraus hergestellten Milchprodukte sind nicht lange haltbar. Und damit ist das Szenario noch nicht zu Ende, sagt KuhTuber Amos, denn was passiert mit den Tieren und Landwirten? Würden sie einen Gasstopp überleben?

Kreislaufwirtschaft auf dem Betrieb

„Kreuz und quer laufen Leitungen hin und her – so schön es klingt, so komplex ist aber auch der Kreislauf, den die Gülle auf ihrem Weg vom Kuhstall bis zur Biogasanlage zurücklegt.
Wer jetzt glaubt, dass aus der Gülle aber nur Strom entsteht, der hat weit gefehlt. Hättet Ihr gewusst, was mit einer Biogasanlage alles möglich ist?
Unser My KuhTube-Landwirt Sven aus der Region Hannover zeigt es euch!“