Möglicher Skandal bei bei Abwässern – Gülle unschuldig!

Die Meldung im Spiegel, dass die Politik Grenzwertverschiebungen bei Abwässern in Erwägung zieht, damit Klärwerke wegen der Energiekrise belastete Abwässer in die Flüsse abgeben dürfen, lässt uns Landwirte aufhorchen. Seit Jahren halten wir uns an stark verschärfte Düngeverordnungen und schaffen es dennoch, die Grenzwerte einzuhalten. Da wirkt es schon seltsam, dass bei der Abwasserreinigung nun die Grenzwerte verschoben werden könnten, um das Abwasser weiterhin straffrei in die Flüsse einleiten zu dürfen – zumal die Flüsse aktuell nur sehr niedrige Pegelstände haben und die Konzentration daher umso höher ist. Um eins klarzustellen: Wir Landwirte wollen gar nicht, dass für uns Grenzwerte verschoben werden, sondern nur, dass nicht mit zweierlei Maß gemessen wird und ein seltsames Geschmäckle der Unfairness zurückbleibt. Was passiert ist und möglichweise passieren soll, fasst KuhTuber Amos zusammen.

Ohne Gas sind die Regale leer

Es klingt wie eine Übertreibung, aber die Realität sieht so aus: Ohne Gas keine Milch, keine Butter, kein Joghurt. Die Gründe dafür sind vielfältig und betreffen bereits nach wenigen Tagen auch uns Verbraucher, denn Milch und die daraus hergestellten Milchprodukte sind nicht lange haltbar. Und damit ist das Szenario noch nicht zu Ende, sagt KuhTuber Amos, denn was passiert mit den Tieren und Landwirten? Würden sie einen Gasstopp überleben?

Notfall: Was, wenn die Familie ausfällt

Die meisten Milchbauernhöfe sind Familienbetriebe. Aber was passiert, wenn sich jemand nun z.B. mit Corona ansteckt und alle in Quarantäne müssen – oder schlimmer noch: Der Großteil der Familie ausfällt, weil alle erkrankt sind? Was passiert dann mit den Kühen? Für solche Fälle gibt es im Idealfall Notfall-Ordner, die den Betriebshelfern eine Anleitung geben, wie der Betrieb auf dem jeweiligen Hof im Detail abläuft. Unsere KuhTuberinnen Tanja und Maren zeigen euch mal ein paar Betriebsinterna aus ihrem Notfall-Ordner und was man sieht, wenn man da reinguckt.

Frustration macht sich breit

Seit Januar nimmt KuhTuber Amos uns mit auf seine – man kann es nicht anders sagen – katastrophal aussehenden Grünlandflächen.
Am Anfang waren es die Mäuseschäden – jetzt kommen noch mehr „Gäste“ dazu, die die Hoffnung auf baldige Besserung ins Wanken bringen. Nein- nicht die Gänse, sondern viel kleinere Tiere, die für große Frustration sorgen. Puh…

Der Grünland-Ausfall

Das Rheiderland ist bekannt dafür, dass Kühe auch auf der Weide grasen können und damit eine zusätzliche Futtergrundlage vorhanden ist. Aber aktuell gibt es, außer ein paar grünen Inseln, nur Wüstenlandschaft bis zum Horizont. Nach zwei Dürrejahren und vielen vielen Mäusen muss nun eine weitere risikoreiche Investition getätigt werden. KuhTuber Amos zeigt euch, was nötig ist, damit seine Kühe wieder frisches Gras fressen können.

Der Grünland-Albtraum

Gefühlt ist über die letzten Wochen hinweg ausreichend Regen gefallen- möchte man meinen. Aber die Dürre hat die Landwirtschaft noch immer fest im Griff – direkt oder indirekt. So sind viele Grünlandflächen in Niedersachen akut von einer extremen Mäuseplage betroffen. Zahlen von über 150.000 Hektar stehen im Raum. Auch in Ostfriesland stehen viele Milchbauern vor der großen Herausforderung: Wo bekommen wir genügend Futter für unsere Kühe her?! Das Grünland ist teilweise ein Totalausfall mit schwerwiegenden und vor allem teuren Folgen. KuhTuber Amos zeigt wie schlimm die Situation bei ihm ist!

Hoffentlich wird’s nicht noch schlimmer

Gefühlt werden unsere Landwirte in den vergangenen Monaten gebeutelt. Erst der letzte Herbst mit dem Dauerregen und jetzt die Zweiteilung der Wetterextreme in Deutschland. Der Süden säuft ab, der Norden vertrocknet. Glücklich kann sich derjenige schätzen der Kleiboden hat – aber wer sandige Böden hat, hat ein echtes Problem – und manche müssen Tausende von Euros für Beregnung ausgeben. Schauen wir mal, wie es Amos geht.